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Nadea und Maurice, das Kea-Zuchtpaar aus dem Thüringer Zoopark Erfurt, hat erneut erfolgreich gebrütet.

Vier Küken tummeln sich in der Nisthöhle, sie schlüpften am 9., am 10. sowie am 12. Februar 2024. Die erfahrenen Elterntiere kümmern sich sehr gut um ihren Nachwuchs, der wohlauf und gut genährt ist.



Bis die vier Keas erstmals die Voliere erkunden, werden noch ein paar Wochen vergehen. Papageienvögel kommen nackt und schutzlos auf die Welt, sie sind auf Wärme und Futterbrei ihrer Eltern angewiesen. Aktuell haben die jungen Keas ein zartes Flaumfederkleid, in dem sich langsam erste Federkiele zeigen. Vögel entwickeln sich in den ersten Wochen rasant. Während das älteste der vier Küken bereits die Augen öffnet, ist das zuletzt geborene Küken deutlich kleiner und die Augenlider sind geschlossen.



Maurice trägt emsig Futter von der Außenvoliere zur Nisthöhle, damit Nadea und der Nachwuchs optimal versorgt sind. Nadea lässt sich nur selten in der Voliere sehen, die meiste Zeit verbringt sie mit ihren Küken. Bei der Aufzucht der Jungen werden die Elterntiere durch zusätzliche Futtergaben unterstützt. Kontrollen durch die Bereichspfleger und die Tierärzte erfolgen so wenig wie möglich und so viel wie nötig.



Ende März/Anfang April 2024 findet der erste große Check-Up-Termin des Tierarztes statt, dabei wird den Jungvögeln Blut abgenommen, sie erhalten eine erste Impfung und einen Transponder. Außerdem wird ihnen eine Feder gezogen, um per DNA-Test das Geschlecht bestimmen zu lassen. Diese Vorgehensweise ist üblich, da sich männliche Keas äußerlich nicht von ihren weiblichen Artgenossen unterscheiden. Erst danach wird es die Möglichkeit geben, über die Zoopark-Stiftung eine Patenschaft zu übernehmen.



Der Thüringer Zoopark Erfurt hält seit dem Jahr 2014 Keas (Nestor notabilis). Die in ihrer ursprünglichen Heimat Neuseeland stark gefährdeten Vögel sind ausgesprochen intelligente Papageien, die ein ausgeprägtes Sozial- und Spielverhalten zeigen und mit ihren Schnäbeln alles erkunden. Keas brauchen sehr viel Abwechslung. Deshalb landen immer wieder Dinge wie Kartons, Papprollen, Spielzeug und Holz in ihrer Anlage, die sie nach Herzenslust erkunden und zerlegen können.








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