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Während des Fototermins für die am Wochenende geborenen Bisonkälber, brachte Bisonkuh Alaska ebenfalls ein Jungtier zur Welt, so dass nunmehr drei Jungtiere auf der Anlage zu sehen sind. Zwei weitere Kälber werden in den nächsten Tagen erwartet.

Bei den am Samstag und Sonntag geborenen Jungtieren handelt es sich jeweils um ein Weibchen. Ob das heutige Jungtier männlich oder weiblich ist, wird sich zeigen. Alle drei Kälber sind wohlauf, erkunden gemeinsam mit ihren Müttern die Bison-Plains und nehmen Stück für Stück Kontakt zu den Herdenmitgliedern auf. Die 10.000 Quadratmeter große Anlage bietet einem erwachsenen Bullen, bis zu fünf erwachsenen Kühen und ihren Jungtieren Platz.



Der Bison ist das größte noch lebende Wildtier Nordamerikas. Die mächtigen, aber gefährdeten Wildrinder, sind ausgesprochen genügsam. Der Präriebison ist ein Charaktertier der nordamerikanischen Grasländer, im Sommer frisst er Gräser und Kräuter, im Winter vertrocknetes Gras, Flechten und Moose. Mit ihrem dichten Fell trotzen sie Wind und Schnee. Jetzt im Frühjahr sind sie im Fellwechsel und sehen bisweilen mächtig zerzaust aus.



Die Zuchtgruppe im Thüringer Zoopark um den Bullen Emons, genannt „Bulli“, hat jedes Jahr Kälber. Nach einer Tragzeit von rund 274 Tagen kommt in der Regel ein einzelnes, ocker- bis rotbraungefärbtes Kalb mit einem Gewicht von zirka 20 bis 30 Kilogramm zur Welt. Bis die Jungtiere das Gewicht von 400 bis 900 Kilogramm erreichen, wachsen sie mehrere Jahre lang. Sie werden rund ein dreiviertel Jahr gesäugt. Innerhalb der Herden bilden sie Kindergärten.



Wer sich für eine Patenschaft für diese imposanten Tiere interessiert, erhält dazu Informationen bei der Thüringer Zoopark Stiftung auf www.zooparkstiftung-erfurt.de.








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