(tm) Beim Anlegen eines Gartenteichs mit Fischbesatz stellt sich die alles entscheidende Frage: Welchen Fischen soll das garteneigene Biotop künftig als Lebensraum dienen? Die Auswahl geeigneter Fischarten ist groß. Auf einige sollten Sie im Interesse der Tiere besser verzichten:
Forellen sollten aus verschiedenen Gründen nicht im Teich gehalten werden. Zum einen sind sie Räuber, die sich gerne auf schwächere Arten stürzen. Zum anderen benötigen sie kaltes, sauerstoffreiches und vor allem schnell fließendes Wasser, um sich wohlzufühlen. Auch die schönsten Bachläufe im Garten können ihnen diese Umgebung nicht bieten.
Auch der Hecht ist ein großer Räuber, der innerhalb kurzer Zeit den gesamten Teich leer frisst. Da diese großen Fische sehr aktiv sind, besteht für sie außerdem die Gefahr, dass sie aus dem Teich springen und an Land verenden.
Ein ähnliches Fressverhalten wie der Hecht zeigt der gemeine Sonnenbarsch. Mit rund 15 bis 30 Zentimeter Körperlänge ist er allerdings deutlich kleiner. Sonnenbarsche werden teilweise eingesetzt, um die Fischbrut im Gartenteich zu reduzieren. Dabei ist allerdings zu beachten, dass der aus Nordamerika stammende Fisch sich sehr schnell vermehrt und zur Plage werden kann.
Die meisten der zahlreichen Zuchtformen des Goldfischs fühlen sich pudelwohl im Gartenteich. Es gibt allerdings auch Hochzuchtformen, die sich zur Pflege im Teich nicht eignen. Dazu zählt beispielsweise der Schleierschwanzgoldfisch, dem die kalten Wintermonate im Garten zu schaffen machen. Für eine dauerhafte Haltung im Teich ist diese Goldfischart daher nicht geeignet.
Zu den im Teich unerwünschten Raubfischen zählen neben den bereits erwähnten auch Gelbling und Waller sowie die verschiedenen Welsarten wie der schwarze Katzenwels und der Zwergwels sowie Störe und amerikanische Flusskrebse. Da diese Arten den gesamten Fischbestand des Teichs leer fressen werden, sollten Sie auf sie verzichten.
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