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Eine unangenehme Verhaltensweise von Hunden ist das Anspringen. 

(tm) Es ist eine Sequenz aus dem Begrüßungsritual der (Wolfs-)Welpen. Hierbei stoßen die Welpen nach der Rückkehr von der Jagd an die Schnauze des Muttertieres und versuchen sie so zum Vorwürgen der angedauten Nahrung zu bewegen. Hochspringen ist also nichts anderes als der Versuch, auch an unsere „Schnauze“ zu kommen.



Es wäre also völlig unlogisch, den Welpen dafür zu bestrafen. Er zeigt eine völlig natürliche Verhaltensweise und würde es überhaupt nicht verstehen, dass er für seine freundliche Begrüßung gerügt wird. Wie also mache ich dem Welpen klar, dass ich mich auch freue, wenn er mich begrüßt, aber dass ich das Anspringen nicht mag?



Eine Alternative zum Anspringen ist folgende Lösung: Sie können zum Beispiel immer, wenn der Welpe Sie anspringen will, einen Schritt zurücktreten und ihn ins Leere springen lassen und ihm mit einem „Nein“ signalisieren: „Das, was du gerade tust, ist falsch, aber ein „Sitz“ wäre etwas, was ich sehen möchte.“ Setzt sich der Hund, wird er mit einem Leckerchen gelobt.



Er lernt hierdurch, dass „Sitz“ belohnt wird und Anspringen eigentlich verschwendete Energie ist, da für ihn nichts dabei herausspringt. Genauso sollten alle Leute verfahren, die Ihr Haus betreten. Wenn Sie Leute treffen, sollten Sie derjenige sein, der den Welpen mit einem „Nein“ am Anspringen hindert und ihm dann ein „Sitz“ abfordert. Leckerchen nicht vergessen.



Wichtig ist dabei, dass der Hund von niemandem für sein Anspringen belohnt wird. Belohnung ist in diesem Fall auch wildes Herumfuchteln mit den Armen, um ihn am Anspringen zu hindern (der Welpe empfindet das als tolles Spiel). Was bei 5 Kilogramm noch süß ist, hört spätestens bei 50 Kilogramm auf, in irgendeiner Form niedlich zu sein.



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