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Führende Rolle der Zoos in Praxis und Wissenschaft des Artenschutzes.

(tm) Viele Zoos, Aquarien und botanische Gärten leisten einen wichtigen Beitrag, um gegen das globale Artensterben anzukämpfen. Das bestätigt das neue Positionspapier der Weltnaturschutzunion (IUCN), das am 11. Oktober 2023 der internationalen Öffentlichkeit vorgestellt wurde.



„Es ist nie zu spät. Arten können sich in der Wildnis erholen, wenn sie durch gut geführte Populationen in menschlicher Obhut, wie sie von Zoos, botanischen Gärten und Aquarien gepflegt werden, eine Chance erhalten“, betont Razan Al Mubarak, Präsidentin der IUCN.



Und er fügte hinzu: „Die Stellungnahme der IUCN Species Survival Commission erkennt die führende Rolle von Botanischen Gärten, Aquarien und Zoos an, die diese Organisationen in Praxis und Wissenschaft des Artenschutzes spielen.“



Die IUCN ist die weltweit größte Naturschutzorganisation aus Regierungen und Nicht-Regierungsorganisationen mit über 9.500 Mitgliedern aus 186 Staaten. Der Zoo Leipzig ist ebenso wie der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) Mitglied in der IUCN. Leipzigs Zoodirektor und VdZ-Präsident Prof. Jörg Junhold ist stolz auf diese enorme Anerkennung durch die Weltnaturschutzunion: „Die Zoo-Gemeinschaft arbeitet tagtäglich Hand in Hand und mit Regierungen und NGOs gemeinsam für den Erhalt bedrohter Arten – durch Erhaltungszuchtprogramme in den Zoo und durch Unterstützung zahlreicher Projekte in den natürlichen Lebensräumen.



Die 71 VdZ-Zoos stellten im Jahr 2022 mehr als 11 Millionen Euro für Artenschutzprojekte in den Lebensräumen oder für Forschungsprojekte zur Verfügung. Zudem sind sie Teil von mehr als 400 Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEPs), die eine zentrale Rolle spielen beim One Plan Approach der IUCN, der alle Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum und in menschlicher Obhut im Blick hat, um Arten das Überleben zu sichern.



„Wir freuen uns sehr über diese Bestätigung der IUCN, unseres wichtigen internationalen Partners. Zu lange wurden Bemühungen im Artenschutz isoliert betrachtet“, erklärt Volker Homes, Geschäftsführer des VdZ, und ergänzt: „Wir nutzen unser Netzwerk und unser kollektives Fachwissen, um den enormen Verlust der biologischen Vielfalt auf globaler Ebene aufzuhalten. Wir wissen, die Zeit drängt und das Artensterben erfordert alle Anstrengungen, die wir aufwenden können. Und wir wissen auch, dass wir immer noch besser werden müssen in diesem Kampf. Das Positionspapier der Weltnaturschutzunion zeigt, dass viele Zoos bereits jetzt entscheidende Partner im globalen Überleben von Arten sind und die Gesellschaft zu mehr Engagement inspirieren.“



Der Zoo Leipzig engagiert sich in mehr als 70 Erhaltungszuchtprogrammen sowie in der Stiftung Artenschutz, die sich für den Schutz existentiell bedrohter, oftmals allgemein weniger bekannter Tierarten und deren Lebensräume einsetzt. Mit der Eröffnung einer Zuchtstation für den vom Aussterben bedrohten Feldhamster hat der Zoo Leipzig im vergangenen Jahr sein weltweites Engagement für den Artenschutz auch auf den Erhalt regionaler Tierarten ausgeweitet.



Zudem setzt er sich als Träger des Endangered Primate Rescue Centers und des Cat Ba Langur Projektes in Vietnam für den Schutz verschiedener vom Aussterben bedrohten Primaten ein. Insgesamt investiert der Zoo Leipzig rund eine Million Euro jährlich in den Arten- und Lebensraumschutz und unterstützt nicht nur in Asien, sondern auch auf anderen Kontinenten Programme und Projekte, um Tierarten und Lebensräume zu schützen – und zu erhalten.



Außerdem finden am kommenden Wochenende, Samstag, 14. Oktober 2023 und Sonntag, 15. Oktober 2023, die Entdeckertage Artenschutz im Zoo Leipzig statt, bei denen sich die Gäste rund um die Projekte in aller Welt informieren können und Wissenswertes über die bedrohten Tierarten im Zoo Leipzig erfahren.









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