Folgen Sie uns auf Facebook:
zu Facebook


Anhaltende Modernisierungen in Münster steigern weiter die Attraktivität.

Es ist schon viel geschafft im Allwetterzoo, resümierten Aufsichtsrat und Geschäftsleitung in der letzten Sitzung am 14. November für das Jahr 2023. Dem Besucher wird bereits Einzigartiges geboten. Dennoch stehen weitere Modernisierungen für Mensch und Tier an.



Noch nie hat sich der Zoo so sehr verändert, wie in diesem Jahr. Im Juni öffnete die Meranti-Halle als modernstes Tropenhaus seiner Art. Kurz zuvor wurde das Bärenhaus kernsaniert und neue Tierarten zogen ein. „Und ab Dezember können unsere Tapire und Ameisenbären auch im neuen Außengehege beobachtet werden“, erläutert Zoodirektorin Dr. Simone Schehka.



Ebenfalls neu ist direkt im Eingangsbereich der Artenschutz-Campus. Er bietet Einblicke in den aktiven Artenschutz des Zoos - vor Ort und weltweit – und präsentiert eine der wichtigsten Aufgaben des zoologischen Gartens.



Zudem sind weitere Erneuerungen für Besucher und die tierischen Bewohner geplant. Ein modern konzipiertes Bistro lädt die Gäste am Streichelzoo zum Verweilen ein. Noch in diesem Winter werden dort insbesondere regionale Produkte angeboten. In direkter Nachbarschaft der kleinen Gastronomie wird der ehemalige Wasserspielplatz überarbeitet, während auf der anderen Seite des Zoos die baufällige Riesenrutsche ersetzt wird. Auch für die Geiervoliere gibt es Pläne.



Erste Prototypen einer „Storchen-Abwehr“ werden derzeit angebracht. Sie sollen bestenfalls den Nestbau der wildlebenden Gäste auf der Anlage verhindern. Auch das Giraffenhaus steht auf der Agenda für das kommende Jahr. Die Planungen für den Umbau der Anlage sollen im Herbst 2024 abgeschlossen sein.



Die sichtbaren Modernisierungen zählen Großteils zu den geplanten Ausgaben, dennoch stellen sie hohe Kosten dar. Hinzu kommen die allgegenwärtigen inflations- und tarifbedingten Kostensteigerungen, von denen auch der Zoo nicht verschont bleibt. „Insgesamt führt dies zu einer notwendigen Steigerung der Eintrittspreise“, erklärt Schehka.



Konkret bedeutet die Preiserhöhung für einen Erwachsenen, dass er ab Januar 23,90 Euro statt 21,90 Euro für den Tageseintritt zahlt. Die Preissteigerungen gelten auch für alle weiteren Kartenkategorien. Eine Familienjahreskarte wird zum Beispiel in Zukunft 219 Euro kosten.



Im NRW-weiten Preisvergleich liegt der Allwetterzoo Münster trotz der Anhebung weiterhin im guten Mittelfeld, während die baulichen Veränderungen deutlich zur Attraktivitätssteigerung beitragen.



In den neuen Eintrittspreisen enthalten sind wie üblich die Besuche von Pferdemuseum und Robbenhaven. Die Ferienführungen sind ebenfalls weiterhin kostenlos. Auch die Zootage des Allwetterzoos wird es zukünftig geben, sodass an vier Samstagen im Jahr Pinguin, Löwe und Co. für die Hälfte des Eintrittspreises besucht werden können.








Folgen Sie uns auf Facebook:
zu Facebook