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Freudige Nachrichten aus dem Menschenaffen-Haus Borgori-Wald: Am 24. September 2023 wurde dort ein kleiner Bonobo geboren.

(tm) Am Sonntagmorgen, 24. September 2023, wurde im Borgori-Wald, dem Menschenaffenhaus des Frankfurter Zoos, ein Bonobo-Männchen geboren. „Ich freue mich sehr, dass es nun wieder Nachwuchs bei den beliebten Bonobos gibt“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.



Und sie fügte hinzu: „Hiermit wird die bemerkenswerte Tradition, die der Frankfurter Zoo 1962 mit der Welterstzucht der Bonobos in menschlicher Obhut begründete, fortgeführt und ein weiterer wertvoller Beitrag zur Arterhaltung in Anbetracht der starken Bedrohung dieser Menschenaffen geleistet“.



Insgesamt 17 Tiere ist die Frankfurter Bonobo-Gruppe, bestehend aus zehn Weibchen und sieben Männchen, mit dem Neuzugang stark.



„Noch muss man sehr genau hinschauen und etwas Glück haben, um das Jungtier zu Gesicht zu bekommen, da es sich in den ersten Monaten fest an das Fell seiner Mutter klammert“, erläutert Zoodirektorin Christina Geiger. „Zudem ist die elfjährige Nayoki, die zum ersten Mal Nachwuchs hat, sehr beschützend. Das wenige Tage alte Jungtier wird von ihr bestens umsorgt, es ist munter und trinkt regelmäßig. Wer der Vater ist, ist nicht mit Sicherheit zu sagen“, erläutert Geiger. Vier Männchen kommen dafür in Frage. Mutter Nayoki kam im Juli 2020 aus dem Wild Animal Park Mechelen in Belgien nach Frankfurt, wo sie auch geboren wurde.



Trotz ihrer enormen Bedrohung – seit 1996 gilt die Art, die nur in der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika vorkommt, laut IUCN als stark gefährdet – sind Bonobos eher selten in Zoos zu sehen. Der Zoo Frankfurt spielt jedoch schon immer eine wichtige Rolle in der Haltung und Zucht der kleinsten Menschenaffenart. Im Januar dieses Jahres verstarb hier Bonobo-Weibchen Margrit, das mit über 70 Jahren bis dahin der älteste Bonobo in Menschenobhut war.



Seit 2007 erforscht und dokumentiert das Team der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) die Region im und um den Lomami-Nationalpark in der DR Kongo. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von fast 9000 Quadratkilometer und ist das Herzstück der 40.000 Quadratkilometer großen Naturlandschaft zwischen den Flüssen Tshuapa, Lomami und Lualaba. Die Region ist fast vollständig von dichtem, tropischem Regenwald bedeckt, in dem neben Bonobos auch Waldelefanten, Riesenschuppentiere und Okapis leben.



Die erhobenen Daten werden verwendet, um besser zu verstehen, wo sich verschiedene Tierpopulationen aufhalten und um den Park noch besser schützen zu können.



Mehr zu diesem Thema gibt es bei „Hinter dem Zoo geht’s weiter – der Naturschutz-Podcast von Zoo und ZGF“. Dessen Folge 32 lautet „Bonobos: Findige Versteckspieler im Regenwald – auf der Suche nach unseren nächsten Verwandten“.



Bonobos gehören neben den Schimpansen zu unseren nächsten Verwandten. Den Bonobos im Frankfurter Zoo wurde vor einiger Zeit im Dienste der Wissenschaft wortwörtlich ein Spiegel vorgehalten. Was Bonobo Margrit davon hielt, erfährt Moderator Marco Dinter in dieser Folge von Tierpfleger Thomas Kempf.



Welche Strapazen man auf sich nehmen muss, um Bonobos in der Natur zu beobachten, weiß Daniel Rosengren. Der ZGF-Fotograf hat den Lomami-Nationalpark in der DR Kongo besucht und sie tatsächlich vor die Linse bekommen.



Zu finden ist der Beitrag auf den Websites von Zoo auf https://www.zoo-frankfurt.de und ZGF auf https://fzs.org/de und überall, wo es Podcasts gibt.









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