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Hyänen sind eine zu Unrecht verrufene Tiergruppe.

(tm) Zu ihrem 19. Geburtstag gab es für Ebu, einer Tüpfelhyäne im Erfurter Zoopark Kaninchen, eine Leibspeise für die Hyänen, die sonst überwiegend mit Rind und von Zeit zu Zeit mit Schaf- und Ziegenfleisch gefüttert werden. Der Zoo möchte Ebus Geburtstag zum Anlass nehmen, den Fokus auf diese faszinierenden Tiere zu lenken.



Hyänen sind eine zu Unrecht verrufene Tiergruppe. In der Natur haben Hyänen eine wichtige Funktion: Da sie auch die Körper toter Tiere fressen, verhindern sie damit die Ausbreitung von Krankheiten. Sie sind aber auch sehr gute Jäger. Innerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes in Zentral- und Südafrika jagen Sie vor allem die großen Huftiere der Savanne, aber auch Reptilien, Vögel und Insekten.



Hyänen sind Rudeltiere, die von einem dominanten Weibchen angeführt werden. Sie kommunizieren durch ihre Körperhaltung und durch verschiedene Laute. Bei der Klärung der Rangordnung geht es mitunter sehr rabiat zu. Obwohl Hyänen auf den ersten Blick an Hunde erinnern mögen, sind sie entfernte Verwandte der Katzen. Die Tüpfelhyäne ist die größte und häufigste Hyänenart.



Hyänen verfügen mit Ihren 34 Zähnen und einer Beißkraft von etwa 9.000 Newton, im Verhältnis zur Körpergröße, über die stärkste Beißkraft unter den Säugetieren… Selbst große Knochen können mit so einem Gebiss mühelos zerkleinert werden, Da das Gebiss von Hyänen stark beansprucht wird und Ebus Zähne entsprechende Abnutzungserscheinungen vorweisen, musste ihr vor anderthalb Jahren ein Zahn gezogen werden. Seitdem kann Ebu wieder mit gewohnter Kraft fressen.



Tüpfelhyänen können etwa 20 Jahre alt werden. Ebu ist mit ihren nunmehr 19 Jahren also eine recht betagte und sehr fitte Vertreterin ihrer Art. Gemeinsam mit ihrem männlichen Begleiter Mawuko lebt sie im linken Teil der Löwensavanne im Erfurter Zoo.



Die Außenanlage der beiden verfügt über einen großen Teich, den die Hyänen gerne zum Baden und toben nutzen – und das nicht nur bei den aktuell sommerlichen Temperaturen.



Ebu unterscheidet sich von Mawuko vor allem dadurch, dass sie, wie bei Tüpfelhyänen üblich, größer und kräftiger ist. Nicht täuschen lassen sollte man sich von den äußeren Geschlechtsmerkmalen. Da die weiblichen Tiere über einen erigierbaren Scheinpenis verfügen, ist es schon öfters vorgekommen, dass Weibchen für Männchen und Männchen für Weibchen gehalten wurden.



„Wir sind froh mit Ebu und Mawuko zwei Tüpfelhyänen halten zu können, die sehr gut harmonieren“, so eine Zoosprecherin.



Und sie fügte hinzu: „Bei den Gästen des Zooparks Erfurt wie auch bei unserem Pflegerteam sind sie gleichermaßen beliebt. Umso mehr wundert es uns, dass Ebu keinen Tierpaten hat.“



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