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Im Frühling werden Pflege-Igel wieder ausgewildert.

Ende April/Anfang Mai, wenn die Nachttemperaturen nicht mehr unter 7 Grad gehen, die Vegetation schon fortgeschritten ist und genügend Bodeninsekten als Nahrungsquelle vorhanden sind, können Igelpfleglinge ausgewildert werden.



Dazu sucht die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Pfaffenhofen dringend geeignete Auswilderungsplätze. „Insbesondere für Jungigel, die über den Winter in einem Pflegeplatz untergebracht waren und vorher noch nicht selbstständig in der Freiheit lebten, brauchen wir neue dauerhafte Lebensräume“, so Monika Aigner von der Unteren Naturschutzbehörde.



Für Igel geeignete Lebensräume befinden sich
• in ruhiger Umgebung, möglichst entfernt von (viel) befahrenen Straßen
• in ländlichen Gebieten, möglichst naturbelassen
• auf „verwildertem“ Gelände mit Hecken, Wiesen und Büschen, Reisighaufen, Totholz, Benjeshecken und Holzstapeln für Nahrungssuche und Unterschlupf
• idealerweise mit kleinen Gewässern oder flachauslaufenden Teichen, aus denen Igel ungefährdet trinken können
• keine Mähroboter in der Nachbarschaft
• keine Verwendung von Gift und Dünger im Garten



In dem igelfreundlichen Garten oder geeigneten Lebensraum wird der Igel in der Dämmerung in seinem Schlafkarton ausgewildert.



Wer einen geeigneten Lebensraum anbieten kann und bereit ist, die Igel noch ein bis zwei Wochen zuverlässig abends zuzufüttern, kann sich bei Monika Aigner unter der Telefonnummer (0 84 41) 27-3 10 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden.



Dabei wird um die genaue Adresse und Informationen zu den örtlichen Gegebenheiten des angebotenen Auswilderungsplatzes gebeten.








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